Funktion zum Maskieren von E-Mail-Adressen

Nachdem ich nach 30 Minuten googeln nichts Vernünftiges fand, habe ich mich mal wieder lernend mit Php beschäftigt und diese kleine Funktion gebaut:

function mailreplace($str) {
    return preg_replace_callback ('^[_a-z0-9-]+(\.[_a-z0-9-]+)*@[a-z0-9-]+(\.[a-z0-9-]+)*(\.[a-z]{2,3})^',
        create_function (
            '$str',
            'for ($i = 0; $i < strlen($str[0]); $i++) {
                $result .= "&#" . ord(substr($str[0], $i, 1)) . ";";
            };
            return $result;'
        ), 
    $str);
}

Wie man sieht, sucht die Funktion in einem String nach E-Mail-Adressen und ersetzt deren Zeichen durch ihre ASCII-Entsprechungen. Einzige Unklarheit war, daß der Suchtreffer der temporären Funktion als Array übergeben wird, dessen erstes Element die Mail-Adresse beinhaltet. Warum der Treffer nicht als String übergeben wird - keine Ahnung.

Relaunch von nordwind-festival.de

Nach langem Warten und zuletzt ganz vieler Arbeit ist die Webseite http://nordwind-festival.de/ endlich online. Gestaltung: SCHWARZPLUS grafik, Joomla Umsetzung: ich. 

Davon abgesehen, läuft das Festival gerade an - man darf gespannt sein!

Css zum Html-Checkup benutzen - wieder was gelernt.

Jens Meiert, Verfechter sauberen Htmls und Accessibility-Enthusiast, hat im Rahmen seiner Arbeit für Google ein Css-Dokument geschrieben, welches auf den schönen Namen QA Style Sheet (auch das erste Mal gehört: Quality Assurance) hört. Das Dokument hebt folgende Html-Elemente farbig hervor:

  • Errors:
    • deprecated elements like applet, basefont, center, dir, font, isindex, menu, s, spacer, strike, and u;
    • layout tables (nested tables, to be precise);
    • images (img elements) without any alt attribute;
    • anchors with an empty href attribute thus pointing to nothing;
    • style attributes.
  • Warnings:
    • images with an empty alt attribute;
    • anchors linking GIF, JPG, or PNG images as well as PDF documents;
    • empty p, li, th, td, div, and span elements unless they’re using an id attribute;
    • style elements;
    • more than one link elements.

Schön bunt == evil!

Jakob Nielsen über die Wichtigkeit guter Standards

Der Usability-Papst predigt, und ich plapper nach. Jedenfalls spricht er im neuesten Alertbox-Artikel über Tests, die im Kern besagen, daß sich Benutzer von anpassbaren Webseiten nicht so sicher fühlen und leichter Kontrollverlusterfahrungen haben. Und ihre Erfolgsrate ist wohl auch nicht so toll wie die von Benutzern nicht-anpassbarer Webseiten.

It’s too easy to resolve a design debate by simply offering all the possible options as preference settings and letting users decide the interface for themselves.

Genau das ist wahrscheinlich bei komplexen Probemstellungen oft der einfachste Weg. Besser, weil unkomplizierter und mit weniger “Denkwiderstand” verbunden, wäre da eine Oberfläche, die nicht fragt: “Welchen Saft wollen Sie?”, sondern sagt: “Hier, trinken Sie den schmackhaften Apfelsaft!” - oder so.

Mac-Netzteile kann man reparieren…

…und zwar mit einem Tomatenmesser und Klebeband! Hätte mir vor einem Monat jemand gesagt, daß ich sowas je machen würde, ich denke, ich hätte ihn für bescheuert erklärt. Jedoch man sage niemals nie…

Kabelbruch am Eingang des Netzteils, anscheinend nicht nur mein Problem. Auf den ersten Blick keine Möglichkeit, das Teil zu öffnen, auf den zweiten Blick keine unbedingte Fügung in das Schicksal, 80 Euro für ein neues Teil zu bezahlen. Schnell half Google mit einer ausführlichen Beschreibung, wie sowas geht - und es ging! Dazu zu sagen wäre noch, daß das Kabel im Innern des Knickschutzes verknotet ist - was es schwer macht, ihn ohne Zerstörung des Kabels zu entfernen.

Bessere Benutzbarkeit von Formularen mit Autotab

Formularvalidierung war früher immer ein leidiges Thema: serverseitig sowieso, aber nur serverseitig? Das Zurück-Geklicke bei fehlerhaften Daten wirkt oft nervtötend. Die clientseitige Validierung mittels Javascript sorgt spätestens mit derzeitigen Ajax-Funktionalitäten für den flüssigeren Umgang mit Formularen.

Dazu gehört auch das jQuery-Plugin Autotab. Neben der namensgebenden Funktion, nach Eingabe einer definierten Stellenanzahl zum nächsten Formularfeld zu springen, kann man Formularfelder nur für die Eingabe von Zahlen, Buchstaben oder Textzeichen zulassen.

Ob der Benutzer durch die “Autokorrektur” auch ein wenig verwirrt wird, sei an dieser Stelle dahingestellt.

¤, das Zeichen für “Währung”

Bei 37signals fand ich den Hinweis, der auch mich vom Irrglauben befreite: das Zeichen ¤ ist beileibe nicht (wie gedacht) ein Fehler, sondern quasi das Defaultzeichen für “Währung”, wenn im Zeichenvorrat einer Schrift das jeweilige Währungszeichen nicht vorkommt, oder wenn in der Typografie die Art der Währung nicht näher spezifiziert werden soll.

Währungssymbole

37signals macht daraus auch glatt ein Icon. Schönes Icon, schönes Zeichen. Auch schön zum Thema passend: das Sonderzeichen-CheatSheet. Hat mich gleich zu den lustigen Pfeilen im Titel dieses Blogs inspiriert.

Fehlercode 410 - Gone. Wie sag ich’s meinem Browser?

Die Seite ist weg, und niemand weiß, wohin - oder niemand will es sagen. Auch wenn das nicht oft vorkommt, muß man damit irgendwie umgehen. Mark Pilgrim sagt darüber ironisch:

Embracing HTTP error code 410 means embracing the impermanence of all things.

Und schlägt darüberhinaus 3 Wege vor, wie man “ich bin weg” in htaccess sagt. Nebenbei bemerkt ist auch die minimalistische Gestaltung der Seite einen Blick wert.

Können Transitions die User Experience wirklich verbessern?

Heute bin ich via Delicious auf einen Artikel gestoßen, der wiedermal eine der ach so populären Listen anbietet. Obschon ich es etwas albern finde: 10 ultimate Tips to bla, The last List for getting blub done… muß ich 2 Dinge bemerken: die Liste der Javascript Effects finde ich auch interessant… und habe trotzdem an der Bemerkung Anstoß genommen:

Javascript can enhance user experience by creating transitional effects such as fading and sliding animation.

Früher war eine meiner ersten Amtshandlungen nach einer Windows-Neuinstallation, die User Experience zu enhancen, indem ich die komischen Fenstereffekte alle ausgeschaltet habe… und heute soll das plötzlich andersherum sein? Klar kann man mit jQuery einiges flüssiger und übersichtlicher machen… aber der obige Satz ist in meinen Augen schlicht banalpauschal.

Welche Blog Software nehme ich?

Obschon ich mich derzeit in Wordpress einarbeite, empfielt sich immer ein Blick über den Tellerrand der Blog Software. Ein schöner Vergleich von 10 der wichtigsten Publishing Systeme findet sich bei Smashing Magazine. Der gute Bekannte Wordpress wird angesprochen, klassische Systeme wie Movable Type und Textpattern finden Erwähnung, aber auch Bezahlvarianten wie Expression Engine und CMS Systeme wie Joomla. Außerdem gibt es zu jedem System beispielhafte Weblogs, die hervorragend die jeweiligen Möglichkeiten demonstrieren. Danke, Glen Stansberry!

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