Ein guter Vergleich zum Scrollen
Ein schöner Vergleich, der mir wohl mehrfach als Argumentationshilfe geholfen hätte… hätte hätte.
There is nothing wrong with scrolling. Nothing at all. Just as there is nothing wrong with flipping pages in books.
Ein schöner Vergleich, der mir wohl mehrfach als Argumentationshilfe geholfen hätte… hätte hätte.
There is nothing wrong with scrolling. Nothing at all. Just as there is nothing wrong with flipping pages in books.
Gestern war auf der Startseite von Google unter dem Suchfeld nur “Steve Jobs, 1955 – 2011″ zu lesen. Vor dem Hintergrund der gespannten Beziehungen zu Apple liest sich das, als hätte man den Smiley hinter dem Sterbejahr vergessen. Was jedoch wirklich niveaulos anmutet, ist die Verwendung des Portraitbildes von Steve Jobs als Dummy-Foto bei JPEGmini.
Schade genug, daß es anscheinend nur dies eine Bild von Jobs gibt, es ziert ja auch seine Biografie… trotzdem hätte jedes andere Bild auch für den Beweis der überragenden Komprimirungstechnik gereicht.
Diese Frage war für mich eben interessant, da an einem gerade fertig werdenden Projekt nichts graceful degraded, und auch nichts progressive enhanced, sondern einfach nur un-accessible vor sich hin-jqueried. Da kam mir diese Statistik nur recht – ein Prozent aller User haben durchschnittlich kein Javascript zur Verfügung, na wenn man die nicht ignorieren darf! Danke, Yahoo.
Tatsächlich hilft es immer mal wieder, Fehlermeldungen zu googeln. Letztens gab es im Büro ein mysteriöses Problem: mehrere .indd Dateien waren nach c&p des Ordners nicht mehr zu öffnen. Ratlosigkeit auf allen Seiten, eine kurze Suche nach “Der angegebene Dateiname ist ungültig oder zu lang” förderte zutage, daß die maximal verwaltete Pfadlänge überschritten war:
Ursache 4: Dateien in Pfaden, deren Tiefe MAX_PATH überschreitet
Sie können eine Datei eventuell nicht öffnen, bearbeiten oder löschen, wenn es Probleme mit dem Dateipfad gibt.
Man muß aber auch zugeben, daß der Pfad ziemlich lang war…
Der Usability-Papst predigt, und ich plapper nach. Jedenfalls spricht er im neuesten Alertbox-Artikel über Tests, die im Kern besagen, daß sich Benutzer von anpassbaren Webseiten nicht so sicher fühlen und leichter Kontrollverlusterfahrungen haben. Und ihre Erfolgsrate ist wohl auch nicht so toll wie die von Benutzern nicht-anpassbarer Webseiten.
It’s too easy to resolve a design debate by simply offering all the possible options as preference settings and letting users decide the interface for themselves.
Genau das ist wahrscheinlich bei komplexen Probemstellungen oft der einfachste Weg. Besser, weil unkomplizierter und mit weniger “Denkwiderstand” verbunden, wäre da eine Oberfläche, die nicht fragt: “Welchen Saft wollen Sie?”, sondern sagt: “Hier, trinken Sie den schmackhaften Apfelsaft!” – oder so.
…und zwar mit einem Tomatenmesser und Klebeband! Hätte mir vor einem Monat jemand gesagt, daß ich sowas je machen würde, ich denke, ich hätte ihn für bescheuert erklärt. Jedoch man sage niemals nie…
Kabelbruch am Eingang des Netzteils, anscheinend nicht nur mein Problem. Auf den ersten Blick keine Möglichkeit, das Teil zu öffnen, auf den zweiten Blick keine unbedingte Fügung in das Schicksal, 80 Euro für ein neues Teil zu bezahlen. Schnell half Google mit einer ausführlichen Beschreibung, wie sowas geht – und es ging! Dazu zu sagen wäre noch, daß das Kabel im Innern des Knickschutzes verknotet ist – was es schwer macht, ihn ohne Zerstörung des Kabels zu entfernen.
Heute bin ich via Delicious auf einen Artikel gestoßen, der wiedermal eine der ach so populären Listen anbietet. Obschon ich es etwas albern finde: 10 ultimate Tips to bla, The last List for getting blub done… muß ich 2 Dinge bemerken: die Liste der Javascript Effects finde ich auch interessant… und habe trotzdem an der Bemerkung Anstoß genommen:
Javascript can enhance user experience by creating transitional effects such as fading and sliding animation.
Früher war eine meiner ersten Amtshandlungen nach einer Windows-Neuinstallation, die User Experience zu enhancen, indem ich die komischen Fenstereffekte alle ausgeschaltet habe… und heute soll das plötzlich andersherum sein? Klar kann man mit jQuery einiges flüssiger und übersichtlicher machen… aber der obige Satz ist in meinen Augen schlicht banalpauschal.